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Fortsetzung: Einbetten/Gießen/Löten

... So bestehen Präzisionsguss-Einbettmassen für Edelmetall für Kronen und Brücken aus einer feuerfesten Substanz wie Quarz und einem Bindemittel wie beispielsweise ein Dentalgips.
Je nach Legierung und Einsatzgebiet kann die Einbettmasse mit destilliertem oder entmaterialisiertem Wasser auf das erforderliche Mischverhältnis gebracht werden. Je höher die Konzentration der Anmischflüssigkeit, wobei das Mischverhältnis von Anmischflüssigkeit zu destilliertem Wasser 40% nicht überschreiten darf, desto höher die Expansion der Einbettmasse. Einige Einbettmassen enthalten zusätzlich Grafitpulver, andere Spezial Einbettmassen sind phosphatgebunden und eignen sich bspw. für den Guss von 3D-gedruckten Modellgussgerüsten. Zusätzlich gibt es spezielle Einbettmassen zum Löten, diese Löteinbettmassen zeichnen sich durch eine geringe Abbinde Expansion und hoher Hitzebeständigkeit aus.

Zahntechnischen Gusstechniken:
Speed-Guss: Dabei dürfen vom Zeitpunkt des Anmischens bis zum Einsetzen der Muffel (ausgehärtete Einbettmasse) in den Ofen bei phosphathaltigen Einbettmassen nicht mehr als 15-20 Minuten verstreichen. Die Expansion der Einbettmasse sollte noch nicht vollständig abgeschlossen sein, damit es nicht zu Rißbildungen oder schlimmstenfalls zum Platzen der Einbettmasse kommt.
Gießen über Nacht: Der Gussofen wird entsprechend programmiert, der Start des Brennprogramms bestimmt. Nach Erreichen der Bestimmungstemperatur sind die Muffeln bereits perfekt durchgewärmt, wenn der eigentliche Guss beginnt. Dabei wird das Metall geschmolzen und durch Vakuumdruck in den nun vorhandenen Hohlraum der Einbettmasse gepresst. Nachteil dieser Gussmethode: Die Gussoberflächen sind oft nicht so perfekt.