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Fortsetzung: Pharmazeutika

... Damit der Patient ohne Bewusstseinsbeeinträchtigungen mitunter schmerzvolle Zahnbehandlungen wie Extraktion , Wurzelbehandlung oder Wundbehandlung/PA-Behandlung über sich ergehen lassen kann, wird idealerweise vorab mit Oberflächenanästhetika, die als Gel, Salbe oder Spray erhältlich sind, wie Xylocain Pumpspray mit dem Wirkstoff Lidocain oder Gingicain D mit dem Wirkstoff Tetracain, die Einstichstelle für Infiltrations- und Leitungsanästhesien vorbereitet. Zur genauen Applikation kann das jeweilige Anästhetikum auf Schaumstoffpellets oder Wattepellets aufgetragen werden und ca. 1 Minute auf die zu betäubende Stelle gedrückt werden.
Bei der anschliessenden Injektion von Lokalanästhetika, entweder mit einer Zylinderampullenspritze oder einer der für den Patienten weniger bedrohlich wirkenden Einmalspritze, werden häufig Lidocain oder Articain verwendet. Damit der Bereich des Eingriffs möglichst blutleer bleibt, setzt man einen sog. Vasokonstriktor zur Gefäßverengung wie Adrenalin oder immer seltener Noradrenalin ein. Noradrenalin führt öfter zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Bluthochdruck. Je nach Dosis hält so eine Leitungsanästhsie 20 bis ca. 75 Minuten vor. Bei einer Parodontitisbehandlung reicht oftmals die Wirkdauer von 20 Minuten aus. Das Taubheitsgefühl, welches viele Patienten danach empfinden, kann bis zu drei Stunden andauern.